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Omnixol

Omnixol FX100 Konzentrat

Omnixol FX100 Konzentrat

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Omnixol FX100 Konzentrat ist ein leistungsstarkes Reinigungskonzentrat zur Behandlung von Oberflächen und Baustoffen, die mit Heizöl, Diesel, Mineralölen, Fetten oder vergleichbaren Kohlenwasserstoffen belastet sind.

FX100 wird insbesondere zur Tiefenreinigung von Öl- und Heizölschäden in Kellern, Tankräumen sowie auf saugfähigen mineralischen Untergründen wie Mauerwerk, Putz, Beton und Estrich eingesetzt.

Wirkprinzip von Omnixol FX100

FX100 wird mit Wasser verdünnt eingesetzt. Während der Behandlung werden ölhaltige Verunreinigungen dispergiert und emulgiert. Dadurch können Kohlenwasserstoffe aus Poren und Kapillaren des Untergrundes mobilisiert und an die Oberfläche transportiert werden.

Während dieses Vorgangs können milchig-weiße, feuchte oder ölige Rückstände an der Oberfläche austreten. Dieser Effekt entsteht durch die Mobilisierung der im Untergrund gebundenen Verunreinigungen.

FX100 enthält keine erdölbasierten Bestandteile. Für die Rezeptur werden ausschließlich Verbindungen pflanzlichen Ursprungs eingesetzt.

Wie funktioniert FX100 im Baustoff? Wirkprinzip ausführlich erklärt →

Typische Einsatzbereiche

Omnixol FX100 eignet sich insbesondere für:

  • Heizöl- und Ölschäden in Kellern und Tankräumen
  • ölbelastetes Mauerwerk und Putz
  • Beton und Estrich
  • mineralische Böden und Industrieböden
  • öl- und fetthaltige Verschmutzungen auf saugfähigen mineralischen Oberflächen
  • ältere Ölbelastungen in porösen Baustoffen

Auch wenn kein aktueller Ölaustritt sichtbar ist, können sich Kohlenwasserstoffe über viele Jahre in Putz, Mauerwerk, Beton oder Estrich eingelagert haben und weiterhin Gerüche verursachen.

Mischungsverhältnis

Bei starken oder tief sitzenden Belastungen empfehlen wir eine Verdünnung von etwa 1 : 10 mit Wasser.

Bei normalen bis leichteren Belastungen kann FX100 bis etwa 1 : 20 mit Wasser verdünnt werden. Vorzugsweise wird warmes Wasser verwendet.

Vorbereitung des Untergrundes

Der Untergrund sollte vor der Behandlung möglichst trocken sowie frei von Staub und losen Verschmutzungen sein.

Bei älteren Heizölbelastungen empfehlen wir, den betroffenen Bereich vor der Anwendung auf mindestens etwa 20 °C zu temperieren. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte möglichst unter 50 % liegen.

Beim Erwärmen kann der Heizölgeruch vorübergehend stärker wahrnehmbar werden, da flüchtige Bestandteile verstärkt aus belasteten Baustoffen freigesetzt werden.

Wasserabweisende, ölbeständige oder absperrende Beschichtungen müssen im belasteten Bereich entfernt werden, wenn sie verhindern, dass die FX100-Gebrauchslösung in den darunterliegenden Baustoff eindringen kann.

FX100 richtig anwenden

Die angemischte FX100-Gebrauchslösung wird satt auf den belasteten Untergrund aufgebracht und eingearbeitet.

Je nach Oberfläche eignen sich beispielsweise:

  • Scheuerbürste
  • Quaste
  • Drucksprühgerät

Saugfähige Flächen müssen ausreichend mit der Gebrauchslösung behandelt werden. Eine nur leichte oberflächliche Benetzung reicht bei tief sitzender Kontamination nicht aus.

Einwirkzeit

Die empfohlene Einwirkzeit beträgt etwa 24 Stunden.

Während dieser Zeit können mobilisierte Verunreinigungen zusammen mit der Reinigungslösung an die Oberfläche gelangen und dort als milchig-weiße, feuchte oder ölige Rückstände sichtbar werden.

Rückstände entfernen und mit klarem Wasser nachspülen

Nach der Einwirkzeit werden die an der Oberfläche ausgetretenen beziehungsweise verbliebenen Rückstände zunächst vollständig aufgenommen.

Anschließend wird die behandelte Fläche gründlich mit klarem Wasser gespült. Das Spülwasser wird danach mit einem Nasssauger oder geeignetem saugfähigem Material vollständig aufgenommen.

Dadurch werden verbliebene Reinigungslösung sowie mobilisierte Öl- und Schmutzrückstände von der Oberfläche entfernt.

Verbrauch

Als Richtwert reicht 1 Liter FX100 Konzentrat für etwa 10 m² zu behandelnde Fläche bei einer einmaligen Behandlung.

Der tatsächliche Verbrauch hängt insbesondere von der Saugfähigkeit des Untergrundes sowie von Stärke und Tiefe der Kontamination ab.

Häufig genügt eine gründliche Behandlung. Bei besonders starker oder tief sitzender Kontamination kann nach vollständiger Trocknung und Beurteilung des Ergebnisses eine zweite Anwendung erforderlich sein.

Bei tief belastetem Mauerwerk

Heizöl kann tief in Putz und Mauerwerk eindringen. Entscheidend ist deshalb, dass die FX100-Gebrauchslösung auch den tatsächlich belasteten Bereich erreicht.

Bei sehr starken Belastungen kann es sinnvoll sein, kontaminierten Putz vor der Behandlung zu entfernen. Dadurch wird das darunterliegende Mauerwerk unmittelbar zugänglich.

Bei tief sitzender Kontamination können zusätzlich gezielte Bohrungen eingesetzt werden, um die Gebrauchslösung tiefer in massive mineralische Bauteile einzubringen.

Vor Bohrarbeiten muss ausgeschlossen werden, dass Leitungen, Rohrleitungen, Bewehrung, Abdichtungen oder andere relevante Bauteile beschädigt werden.

Nach der Behandlung

Nach Reinigung und Spülung muss der behandelte Untergrund vollständig trocknen.

Erst wenn die Fläche trocken und die ursprüngliche Geruchsbelastung beseitigt ist, sollten weitere Sanierungsschritte wie Neuverputzen, Beschichten oder Versiegeln erfolgen.

Dadurch wird verhindert, dass verbliebene Feuchtigkeit oder Geruchsstoffe im Bauteil eingeschlossen werden.

Was tun bei verbleibendem Geruch?

Ist die eigentliche Ölbelastung behandelt und der Untergrund vollständig getrocknet, kann bei verbleibenden Geruchsbelastungen Omnixol Geruchsneutralisator BX eingesetzt werden.

Bei Heizöl- und Mineralölschäden bilden Reinigung und anschließende Geruchsneutralisierung das Omnixol Zwei-Stufen-Prinzip.

Mehr über das Omnixol Zwei-Stufen-Prinzip erfahren →

Sicherheitshinweise

Vor der Anwendung sind die Hinweise der Produktinformation und des aktuellen Sicherheitsdatenblatts zu beachten.

Bei Arbeiten in stark ölbelasteten oder aufgeheizten Räumen ist für ausreichende Belüftung zu sorgen. Geeignete persönliche Schutzausrüstung sollte entsprechend der jeweiligen Arbeitssituation verwendet werden.

Beim Umgang mit Heizöl- und Mineralölschäden sind mögliche Zündquellen im Arbeitsbereich zu vermeiden.

Anwendung & weiterführende Informationen

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