Heizölgeruch im Haus oder in der Wohnung entfernen

Professionelles Versprühen von Omnixol Geruchsneutralisator BX gegen Heizölgeruch im Haus

Heizölgeruch muss nicht auf den Tankraum oder Heizungsraum beschränkt bleiben. Geruchsstoffe können sich über Luftströmungen, Türen, Treppenhäuser, Installationsschächte und angrenzende Bauteile im Gebäude verteilen und schließlich auch in Wohnräumen wahrnehmbar werden.

Besonders hartnäckig wird das Problem, wenn Heizölbestandteile bereits in Putz, Mauerwerk, Beton, Estrich oder andere poröse Baustoffe eingedrungen sind. Dann reicht Lüften allein in der Regel nicht aus.

Für eine nachhaltige Lösung muss zuerst die eigentliche Ursache der Geruchsbelastung gefunden und behandelt werden.

1. Woher kommt der Heizölgeruch?

Typische Ursachen sind:

  • ältere Heizöltankräume
  • frühere Leckagen
  • undichte Heizölleitungen
  • ausgelaufenes Heizöl
  • über Jahrzehnte genutzte Tankräume
  • Rückstände nach dem Ausbau eines Heizöltanks
  • ölbelastetes Mauerwerk, Beton oder Estrich
  • Hochwasserschäden mit Heizöl
  • belastete Wände zwischen Tankraum, Heizraum und Wohnbereich

Auch wenn heute kein flüssiges Heizöl mehr sichtbar ist, können mineralische Baustoffe über Jahre ölhaltige Bestandteile aufgenommen haben und weiterhin Gerüche an die Raumluft abgeben.

2. Warum riecht es manchmal stärker, wenn es warm wird?

Wird ein belasteter Keller, Heizraum oder eine angrenzende Wand erwärmt, kann der Heizölgeruch vorübergehend deutlich stärker wahrnehmbar werden.

Durch die erhöhte Temperatur können im Baustoff eingelagerte flüchtige Bestandteile verstärkt an die Oberfläche und in die Raumluft gelangen.

Ein stärkerer Geruch beim Aufheizen bedeutet deshalb nicht automatisch, dass erneut Heizöl austritt. Er kann vielmehr auf eine bereits vorhandene Belastung im Baustoff hinweisen.

Vor der Behandlung mit Omnixol FX100 sollte der Raum möglichst auf mindestens 20 °C erwärmt werden.

Wichtig: Sorgen Sie beim Erwärmen belasteter Räume für gute Luftzirkulation. Offene Flammen, Rauchen und andere Zündquellen sind zu vermeiden. Bei starker Geruchsbelastung empfehlen wir einen geeigneten Atemschutz.

3. Zuerst die eigentliche Geruchsquelle behandeln

Wird Heizölgeruch beispielsweise an einer Wand zwischen Heizraum und Wohnraum wahrgenommen, sollte nach Möglichkeit zuerst die Seite behandelt werden, von der die ursprüngliche Heizölbelastung ausgegangen ist.

Befindet sich die Schadensquelle im Keller, Tankraum oder Heizraum, beginnt die Tiefenreinigung deshalb vorzugsweise dort.

Nur die Wohnraumseite zu überstreichen, abzudichten oder mit einer Sperrfarbe zu versehen beseitigt die eigentliche Kontamination im Mauerwerk nicht.

4. Belastetes Mauerwerk mit Omnixol FX100 tiefenreinigen

Für mit Heizöl oder Mineralöl belastete mineralische Baustoffe verwenden Sie Omnixol FX100 Konzentrat.

Das Mischungsverhältnis richtet sich nach Stärke und Tiefe der Belastung:

  • starke oder tief sitzende Belastung: etwa 1:10
  • normale Belastung: bis etwa 1:20

Verwenden Sie vorzugsweise warmes Wasser.

Die fertige Lösung wird mit einem geeigneten Drucksprühgerät, einer Quaste oder einem Pinsel satt auf die belasteten Flächen aufgetragen.

Putz, Mauerwerk, Beton oder Estrich müssen ausreichend getränkt und nicht nur oberflächlich benetzt werden.

Nur so kann Omnixol FX100 in die Poren und Kapillaren des belasteten Baustoffs eindringen.

5. Beschichtungen vor der Reinigung prüfen

Alte Tankraumfarben, Sperrfarben, Dispersionsfarben und andere wasserabweisende oder ölbeständige Beschichtungen können verhindern, dass Omnixol FX100 in den belasteten Untergrund eindringt.

Solche Beschichtungen müssen im betroffenen Bereich entfernt werden, wenn sie die Tiefenwirkung behindern.

Bei stark kontaminiertem Putz ist es häufig sinnvoll, den belasteten Putz vollständig zu entfernen und anschließend das freigelegte Mauerwerk direkt mit Omnixol FX100 zu behandeln.

6. Bei tief sitzender Belastung mit gezielten Bohrungen arbeiten

Ist Heizöl tief in eine Wand eingedrungen, kann die Tiefenbehandlung von Omnixol FX100 durch gezielte Bohrungen unterstützt werden.

Die Bohrungen werden in einem gleichmäßigen Raster bis in den belasteten Ziegel- oder Betonkern eingebracht.

Bei mehrfach überputzten Wänden sollten sie mindestens bis zum ursprünglichen Putz beziehungsweise zum tatsächlich belasteten Mauerwerk reichen.

Über die Bohrungen kann die Omnixol-FX100-Lösung gezielt tiefer in den Baustoff eingebracht werden.

7. Omnixol FX100 etwa 24 Stunden einwirken lassen

Nach der Anwendung sollte Omnixol FX100 etwa 24 Stunden einwirken.

Während dieser Zeit werden ölhaltige Verunreinigungen dispergiert und emulgiert. Bestandteile der Kontamination können dadurch aus Poren und Kapillaren an die Oberfläche transportiert werden.

Dabei können milchig-weiße oder ölhaltige Rückstände sichtbar werden. Dieser Austritt ist ein typischer Bestandteil des Reinigungsprozesses.

Die an die Oberfläche getretenen Rückstände werden anschließend gründlich abgewischt oder mit einem geeigneten Nasssauger aufgenommen.

Bei besonders starker oder tief sitzender Belastung kann eine zweite Anwendung erforderlich sein.

8. Behandelte Baustoffe vollständig trocknen lassen

Nach Abschluss der Reinigung müssen die behandelten Flächen vollständig trocknen.

Erst im trockenen Zustand lässt sich zuverlässig beurteilen, ob weiterhin relevante Geruchsbelastungen aus dem Baustoff austreten.

Sorgen Sie während der Trocknungsphase für gute Luftzirkulation. Eine relative Luftfeuchtigkeit von möglichst unter 50 % unterstützt den Trocknungsprozess.

Neue Farbe, Putz, Beschichtungen oder Versiegelungen dürfen erst aufgebracht werden, wenn die behandelten Flächen vollständig trocken und geruchsfrei sind.

9. Geruchsbelastungen in Wohnräumen mit Omnixol BX neutralisieren

Auch wenn die eigentliche Heizölkontamination im Keller oder Heizraum liegt, können sich Geruchsstoffe und ölhaltige Aerosole im Gebäude verteilen und auf anderen Oberflächen ablagern.

Betroffen sein können beispielsweise:

  • Tapeten und Wandoberflächen
  • Möbel
  • Vorhänge
  • Teppiche
  • Polster
  • Kleidung und andere Textilien

Nach der Behandlung der eigentlichen Heizölquelle verwenden Sie den Omnixol Geruchsneutralisator BX, um verbleibende Geruchsbelastungen in den betroffenen Räumen zu neutralisieren.

Die Reihenfolge ist entscheidend:

  1. Heizölquelle beziehungsweise belasteten Baustoff mit Omnixol FX100 behandeln.
  2. Rückstände entfernen.
  3. Behandelte Flächen vollständig trocknen lassen.
  4. Verbleibende Geruchsbelastungen mit Omnixol BX neutralisieren.

Omnixol BX ersetzt die Tiefenreinigung eines mit Heizöl belasteten Baustoffs nicht.

10. Gereinigte mineralische Flächen abschließend versiegeln

Ist die Behandlung mit Omnixol FX100 abgeschlossen und der mineralische Untergrund vollständig trocken und geruchsfrei, wird die Omnixol Wand- und Bodenversiegelung aufgetragen.

Sie bildet eine zusätzliche Schutzschicht, verfestigt geeignete mineralische Flächen und wirkt als zusätzliche geruchshemmende Barriere.

Die Omnixol Wand- und Bodenversiegelung darf nicht dazu verwendet werden, eine noch vorhandene Heizölkontamination lediglich einzuschließen.

Deshalb gilt:

Reinigen → Rückstände entfernen → vollständig trocknen → Geruchsfreiheit prüfen → Omnixol Wand- und Bodenversiegelung auftragen.

Was tun, wenn Heizölgeruch aus dem Keller in die Wohnung zieht?

In diesem Fall sollte nicht ausschließlich der Wohnbereich behandelt werden.

Zuerst muss festgestellt werden, wo sich die eigentliche Heizölbelastung befindet. Häufig liegt die Ursache im Tankraum, Heizraum oder in angrenzendem Mauerwerk.

Dieser Bereich wird zuerst mit Omnixol FX100 behandelt.

Nach Reinigung und Trocknung werden anschließend die betroffenen Wohnräume mit Omnixol BX nachbehandelt, um dort verbliebene Geruchsbelastungen zu neutralisieren.

Was tun, wenn Kleidung oder Wäsche nach Heizöl riecht?

Textilien können Geruchsstoffe aus der Raumluft aufnehmen, auch wenn sie selbst nie direkt mit Heizöl in Kontakt gekommen sind.

Deshalb sollte zuerst die Geruchsquelle im Gebäude beseitigt werden.

Solange weiterhin Heizölgeruch aus Keller, Tankraum oder belastetem Mauerwerk austritt, können frisch gereinigte Textilien erneut Geruch aufnehmen.

Warum reicht eine Sperrfarbe allein nicht aus?

Eine Sperrfarbe kann eine Barriere auf der Oberfläche bilden, entfernt jedoch kein Heizöl aus dem darunterliegenden Baustoff.

Wird belastetes Mauerwerk zu früh abgesperrt, können vorhandene Restfeuchtigkeit und noch nicht vollständig beseitigte Geruchsbelastungen eingeschlossen werden.

Deshalb wird der belastete Untergrund zuerst mit Omnixol FX100 tiefengereinigt und anschließend vollständig getrocknet.

Erst danach erfolgt die weitere Oberflächenbehandlung beziehungsweise die abschließende Omnixol Wand- und Bodenversiegelung.

Wann sollte eine Fachfirma eingeschaltet werden?

Eine professionelle Sanierung ist insbesondere sinnvoll bei:

  • starkem Heizölgeruch in mehreren Räumen
  • unbekannter oder schwer zugänglicher Schadensquelle
  • großflächig belastetem Mauerwerk
  • Kontaminationen über mehrere Geschosse
  • älteren oder unbekannten Leckagen
  • Hochwasserschäden mit Heizöl
  • stark durchtränktem Beton oder Mauerwerk

In solchen Fällen sollte zunächst festgestellt werden, welche Bauteile tatsächlich kontaminiert sind und wie tief die Belastung reicht.

Das Omnixol-Prinzip bei Heizölgeruch im Haus

  1. Ursache des Heizölgeruchs feststellen
  2. Belastete mineralische Baustoffe mit Omnixol FX100 tiefenreinigen
  3. Bei tief sitzender Belastung Bohrungen einsetzen oder stark belasteten Putz entfernen
  4. Omnixol FX100 etwa 24 Stunden einwirken lassen
  5. Ausgetretene Rückstände aufnehmen
  6. Behandelte Flächen vollständig trocknen und Geruchsfreiheit prüfen
  7. Verbleibende Geruchsbelastungen in Wohnräumen mit Omnixol Geruchsneutralisator BX neutralisieren
  8. Geeignete mineralische Flächen mit der Omnixol Wand- und Bodenversiegelung abschließend schützen

So wird nicht lediglich der wahrnehmbare Geruch im Wohnbereich behandelt. Die Sanierung setzt zunächst an der eigentlichen Heizölbelastung im Gebäude an und behandelt anschließend verbleibende Geruchsbelastungen.