Häufige Fragen zu Omnixol

Fachberatung zu Sanierung und Anwendung von Omnixol Produkten

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Anwendung von Omnixol FX100, CX80 und Geruchsneutralisator BX sowie zur Behandlung von Heizöl-, Diesel- und Mineralölbelastungen.

Für ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen und technische Hintergründe finden Sie weiterführende Links direkt in den jeweiligen Antworten.

Welches Omnixol Produkt brauche ich?

Was ist der Unterschied zwischen FX100, CX80 und BX?

FX100 wird zur Tiefenreinigung ölbelasteter mineralischer Untergründe wie Beton, Estrich, Mauerwerk und Putz eingesetzt.

CX80 ist für Textilien, Polster, Teppiche und Fahrzeuginnenräume vorgesehen.

BX ist ein Geruchsneutralisator für unangenehme organische Gerüche und kann sowohl eigenständig als auch nach einer vorausgehenden Reinigung eingesetzt werden.

FX100, CX80 oder BX im direkten Vergleich →

Welches Produkt brauche ich bei Heizöl in Beton oder Mauerwerk?

Für eine Heizöl- oder Mineralölbelastung in porösen mineralischen Baustoffen wird Omnixol FX100 eingesetzt.

Zur FX100 Gebrauchsanweisung →

Welches Produkt brauche ich bei Diesel im Autositz oder Teppich?

Für geeignete Textilien, Polster, Teppiche und Fahrzeuginnenräume wird Omnixol CX80 eingesetzt.

Zur CX80 Gebrauchsanweisung →

Kann ich BX auch verwenden, wenn gar kein Öl- oder Dieselschaden vorliegt?

Ja. Omnixol BX kann eigenständig als Geruchsneutralisator bei unangenehmen organischen Geruchsbelastungen in Räumen sowie auf geeigneten Oberflächen und Textilien eingesetzt werden.

Eine vorherige Behandlung mit FX100 oder CX80 ist nur dann erforderlich, wenn tatsächlich noch eine Öl- oder Dieselkontamination vorhanden ist.

Fragen zu Omnixol FX100

Wie wird FX100 gemischt?

Bei starker oder tief sitzender Belastung empfehlen wir etwa 1 : 10 mit Wasser. Bei normaler bis leichterer Belastung kann bis etwa 1 : 20 verdünnt werden.

Vorzugsweise wird warmes Wasser verwendet.

Wie viel FX100 benötige ich pro Quadratmeter?

Als Richtwert reicht 1 Liter FX100 Konzentrat für etwa 10 m² bei einer einmaligen Behandlung.

Bei stark saugenden oder tief belasteten Untergründen kann der tatsächliche Verbrauch höher liegen.

Wie lange muss FX100 einwirken?

FX100 sollte nach dem Auftrag etwa 24 Stunden einwirken.

Muss FX100 nur aufgesprüht werden?

Nein. Entscheidend ist, dass der belastete Untergrund ausreichend mit der Gebrauchslösung getränkt wird. Eine leichte Oberflächenbenetzung reicht bei tief sitzender Kontamination nicht aus.

FX100 kann je nach Fläche beispielsweise mit Scheuerbürste, Quaste oder Drucksprühgerät aufgebracht werden.

Müssen alte Farben oder Beschichtungen vorher entfernt werden?

Dichte, wasserabweisende oder ölbeständige Beschichtungen sollten im belasteten Bereich entfernt werden, wenn sie verhindern, dass die FX100-Gebrauchslösung in den darunterliegenden Baustoff eindringen kann.

Dazu gehören beispielsweise Tankraumfarben, Ölsperrfarben oder andere versiegelnde Beschichtungen.

Kann FX100 auch bei alten Heizölbelastungen helfen?

Ja. Gerade bei älteren Schäden kann Heizöl tief in Beton, Estrich oder Mauerwerk eingedrungen sein.

In solchen Fällen muss die Behandlung entsprechend tief in den belasteten Baustoff gelangen. Bei sehr tief sitzender Belastung können zusätzliche Maßnahmen wie das Entfernen belasteten Putzes oder gezielte Bohrungen sinnvoll sein.

Warum treten nach der Behandlung milchige oder ölige Rückstände aus?

Während der FX100-Behandlung werden Ölbestandteile mobilisiert und in der wässrigen Reinigungslösung verteilt. Dadurch können milchig-weiße, feuchte oder ölige Rückstände an der Oberfläche sichtbar werden.

Das Wirkprinzip von FX100 ausführlich erklärt →

Was mache ich mit den Rückständen nach der FX100-Behandlung?

Die ausgetretenen Rückstände werden zunächst aufgenommen. Anschließend sollte die behandelte Fläche noch einmal gründlich mit klarem Wasser gespült und das Spülwasser vollständig abgesaugt beziehungsweise aufgenommen werden.

Muss FX100 mehrfach angewendet werden?

Häufig genügt eine gründliche Behandlung. Bei sehr starker oder tief sitzender Kontamination kann nach vollständiger Trocknung und Beurteilung des Ergebnisses eine zweite Anwendung erforderlich sein.

Kann ich FX100 auf feuchtem Mauerwerk anwenden?

Der Untergrund sollte vor der Behandlung möglichst trocken sein. Stark durchfeuchtetes Material kann die Aufnahme und Tiefenwirkung der Gebrauchslösung beeinträchtigen.

Vor der Anwendung sollte deshalb zuerst die Ursache der Feuchtigkeit geklärt und der Untergrund soweit möglich getrocknet werden.

Warum empfehlen Sie vor der Behandlung etwa 20 °C Raumtemperatur?

Bei älteren Heizölbelastungen unterstützt ein ausreichend warmer und trockener Raum die Anwendung und die spätere Trocknung.

Als Orientierung empfehlen wir mindestens etwa 20 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit möglichst unter 50 %.

Fragen zu Omnixol CX80

Wie wird CX80 gemischt?

CX80 wird für die Reinigung geeigneter Textilien und Polster im Verhältnis 1 : 10 mit Wasser gemischt. Vorzugsweise wird warmes Wasser verwendet.

Wie lange muss CX80 einwirken?

Nach dem Einarbeiten sollte CX80 etwa 4 bis 5 Stunden einwirken.

Muss CX80 in das Textil eingearbeitet werden?

Ja. Die Gebrauchslösung sollte die tatsächlich belasteten Fasern erreichen. Eine reine oberflächliche Benetzung ist bei tief eingedrungenem Diesel oder Öl häufig nicht ausreichend.

Brauche ich nach CX80 einen Nass- oder Waschsauger?

Für eine gründliche Behandlung ist ein Nass- oder Waschsauger sehr sinnvoll. Damit werden die Reinigungsflotte und die mobilisierten Rückstände nach der Einwirkzeit aus den Fasern und Polstern entfernt.

Kann CX80 im Auto eingesetzt werden?

Ja. CX80 eignet sich insbesondere für geeignete Fahrzeugsitze, Teppiche, textile Fußmatten und Kofferraumauskleidungen.

Bei ausgelaufenem Diesel muss allerdings geprüft werden, ob der Kraftstoff auch unter Teppiche, in Dämmmaterial oder hinter Verkleidungen gelangt ist.

Dieselgeruch im Auto richtig behandeln →

Muss ich die Materialverträglichkeit vorher testen?

Ja. Bei Textilien, Polstern und unbekannten Materialien sollte CX80 zunächst an einer unauffälligen Stelle auf Farbechtheit und Materialverträglichkeit geprüft werden.

Fragen zu Omnixol Geruchsneutralisator BX

Ist BX nur für Heizöl- und Dieselgerüche geeignet?

Nein. BX kann allgemein zur Neutralisierung unangenehmer organischer Geruchsbelastungen in Räumen sowie auf geeigneten Oberflächen und Textilien eingesetzt werden.

Muss vor BX immer mit FX100 oder CX80 gereinigt werden?

Nein. Eine vorherige Tiefenreinigung ist nur erforderlich, wenn tatsächlich noch eine Öl- oder Dieselkontamination vorhanden ist.

Bei allgemeinen Geruchsbelastungen kann BX eigenständig eingesetzt werden.

Wie wird BX angewendet?

BX wird fein und gleichmäßig auf geeignete Oberflächen beziehungsweise in den betroffenen Bereich gesprüht. Eine starke Durchnässung ist nicht erforderlich.

Kann BX verdünnt werden?

Ja. Je nach Anwendungsfall kann BX konzentriert oder mit Wasser verdünnt eingesetzt werden. Eine Verdünnung ist bis etwa 1 : 2 mit Wasser möglich.

Wird BX nach der Anwendung wieder abgewaschen?

Nein. BX bleibt nach dem feinen Auftrag auf der behandelten Fläche und wird nicht unmittelbar wieder abgewaschen.

Die behandelten Bereiche anschließend vollständig trocknen lassen und den Geruch erst danach erneut beurteilen.

Kann die BX-Behandlung wiederholt werden?

Ja. Bei Bedarf kann die Behandlung nach vollständiger Trocknung wiederholt werden.

Bei einem Öl- oder Dieselschaden sollte ein weiterhin starker Geruch jedoch Anlass sein zu prüfen, ob noch eine unbehandelte Kontamination vorhanden ist.

Typische Fragen aus der Praxis

Muss der Putz vor einer FX100-Behandlung abgeschlagen werden?

Nicht grundsätzlich. Ist der Putz nur leicht belastet und ausreichend saugfähig, kann eine Behandlung direkt möglich sein.

Bei stark oder tief mit Heizöl belastetem Putz ist das Entfernen jedoch häufig die wirkungsvollere Lösung. Dadurch wird das dahinterliegende Mauerwerk direkt zugänglich und FX100 kann den belasteten Bereich besser erreichen.

Zur ausführlichen FX100 Gebrauchsanweisung →

Kann ich FX100 anwenden, wenn die Wand bereits neu verputzt wurde?

Das hängt davon ab, wo sich die ursprüngliche Ölbelastung befindet. Liegt belasteter Altputz oder belastetes Mauerwerk hinter einer neuen Putzschicht, muss die FX100-Gebrauchslösung diesen Bereich erreichen können.

Je nach Aufbau kann deshalb das Entfernen von Putz oder eine gezielte Tiefenbehandlung erforderlich sein.

Kann ich Dispersionsfarbe auf der belasteten Fläche belassen?

Wenn die Beschichtung das Eindringen der FX100-Gebrauchslösung verhindert, sollte sie im belasteten Bereich entfernt werden.

Das gilt insbesondere für dichte, wasserabweisende oder versiegelnde Anstriche. FX100 muss den darunterliegenden belasteten Baustoff erreichen können.

Reicht BX allein für einen ehemaligen Heizöltankraum?

Wenn im Tankraum lediglich noch eine allgemeine Geruchsbelastung vorhanden ist und keine relevante Ölbelastung mehr im Baustoff sitzt, kann BX zur Geruchsneutralisierung eingesetzt werden.

Befindet sich dagegen noch Heizöl in Beton, Estrich, Putz oder Mauerwerk, muss zunächst die eigentliche Kontamination – beispielsweise mit FX100 – behandelt werden.

Muss bei einem Tankraum auch die Decke behandelt werden?

Nicht automatisch. Behandelt werden sollten in erster Linie die tatsächlich belasteten Flächen.

Bei einem ausgelaufenen Heizöl- oder Mineralölschaden sind häufig Boden und angrenzende Wandbereiche stärker betroffen. Ob die Decke ebenfalls behandelt werden muss, hängt von der konkreten Geruchs- und Schadenssituation ab.

Die Wohnung über dem Tankraum riecht nach Heizöl. Wo sollte behandelt werden?

Entscheidend ist, wo die eigentliche Geruchsquelle beziehungsweise Ölbelastung sitzt.

Liegt die Ursache im Tank- oder Heizraum, sollte möglichst dort behandelt werden. Geruch in einem angrenzenden oder darüberliegenden Raum bedeutet nicht automatisch, dass sich dort auch die ursprüngliche Ölbelastung befindet.

Mehr zu Heizölgeruch im Haus und in der Wohnung →

Wie berechne ich die zu behandelnde Fläche eines Tankraums?

Für die Produktmenge zählt nicht nur die Grundfläche des Raumes. Je nach Schaden müssen auch Wandflächen und gegebenenfalls weitere belastete Flächen berücksichtigt werden.

Bei einer einmaligen FX100-Behandlung gilt als Richtwert: 1 Liter Konzentrat für etwa 10 m² zu behandelnde Fläche.

Reichen 5 Liter FX100 für 50 m²?

Bei unserem Richtwert von etwa 1 Liter Konzentrat für 10 m² reichen 5 Liter FX100 für ungefähr 50 m² bei einer einmaligen Behandlung.

Eine Reserve für stark saugende Bereiche oder eine mögliche zweite Behandlung ist darin nicht enthalten.

Kann ich nur die Wand auf der Heizraumseite behandeln?

Wenn die Geruchs- oder Ölbelastung aus dem Heizraum in eine angrenzende Wand eingedrungen ist, sollte möglichst von der Seite behandelt werden, auf der die Schadensquelle liegt beziehungsweise am besten zugänglich ist.

Ziel ist immer, den tatsächlich belasteten Bereich des Bauteils zu erreichen und nicht nur den Geruch auf der gegenüberliegenden Raumseite zu behandeln.

Warum riecht es nach dem Aufheizen plötzlich wieder stärker?

Wärme kann flüchtige Bestandteile einer älteren Heizölbelastung stärker aus dem Baustoff freisetzen. Dadurch kann ein zuvor nur schwach wahrnehmbarer Geruch vorübergehend deutlich intensiver werden.

Dieser Effekt kann zugleich dabei helfen, belastete Bereiche besser zu erkennen. Für ausreichende Belüftung und geeignete Schutzmaßnahmen sollte währenddessen gesorgt werden.

Wann kann ich nach der Reinigung wieder versiegeln oder streichen?

Erst nach vollständiger Trocknung und Geruchsfreiheit.

Wird zu früh gestrichen, verputzt oder versiegelt, können Feuchtigkeit und verbliebene Geruchsstoffe im Bauteil eingeschlossen werden.

Zur Gebrauchsanweisung der Wand- und Bodenversiegelung →

Sanierung, Trocknung und Abschluss

Wann kann nach einer FX100-Behandlung wieder gestrichen oder verputzt werden?

Erst wenn der behandelte Untergrund vollständig trocken und geruchsfrei ist.

Ein zu früher Aufbau kann verbleibende Feuchtigkeit oder Geruchsstoffe im Bauteil einschließen.

Kann ich den Tankraum einfach versiegeln, damit der Heizölgeruch verschwindet?

Eine Versiegelung sollte eine noch vorhandene Öl- oder Geruchsbelastung nicht einfach einschließen.

Zuerst wird die Kontamination behandelt. Die Versiegelung erfolgt erst nach erfolgreicher Reinigung, vollständiger Trocknung und Geruchsfreiheit.

Warum riecht es beim Aufheizen zunächst stärker nach Heizöl?

Durch die Erwärmung können im Baustoff eingelagerte flüchtige Bestandteile verstärkt freigesetzt werden. Deshalb kann der Geruch vorübergehend stärker wahrgenommen werden.

Bei starker Belastung sollte deshalb für ausreichende Belüftung und geeignete persönliche Schutzmaßnahmen gesorgt werden.

Es ist nie sichtbar Heizöl ausgelaufen. Woher kann der Geruch trotzdem kommen?

Auch ohne sichtbaren Leckschaden können über lange Zeit geringe Mengen von Heizölbestandteilen beispielsweise im Bereich alter Tanks, Leitungen oder angrenzender Baustoffe in die Umgebung gelangt sein.

Entscheidend ist deshalb die tatsächliche Geruchs- beziehungsweise Kontaminationsquelle und nicht nur, ob ein einmaliger größerer Ölaustritt beobachtet wurde.

Wann sollte eine Fachfirma eingeschaltet werden?

Bei großflächigen Schäden, Hochwasser mit Heizöleintrag, schwer zugänglichen Kontaminationen, unbekanntem Bauteilaufbau oder sehr tief sitzenden Belastungen ist eine professionelle Sanierungsfirma sinnvoll.

Auch wenn Bohrungen, umfangreicher Rückbau oder größere Mengen kontaminierten Materials erforderlich werden, sollte die Sanierung fachlich geplant werden.

Wo finde ich ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen?

Alle ausführlichen Gebrauchsanweisungen und technischen Hintergrundseiten finden Sie im Bereich Anwendung & Wissen .